Seit seiner Kindheit bastelt der heute 26jährige Bejan Enukidze leidenschaftlich gerne. Vor viereinhalb Jahren kam er aus Georgien nach Hamburg. Von der St. Petri-Kirche war er fasziniert, und er beschloß, sie im Modell aus Streichhölzern nachzubauen. Er besorgte sich von der Kirchenleitung einen Plan, fotografierte die Kirche von allen Seiten und fertigte schließlich eine Konstruktionszeichnung an. Sieben Monate lang, von Februar bis September 1994, arbeitete er an der Kirche, für die er unzählige Streichhölzer unterschiedlicher Größe benutzte. Bislang ist dieses Modell das größte und aufwendigste, das er je gebaut hat, und es wird wohl erst von seinem nächsten Vorhaben, dem Petersdom in Rom, übertroffen werden.